Unter der leisen Strömung

Nr. 61, 80×80 cm, 2026, Mixed Media auf Leinwand mit Sumpfkalk, Marmormehl und Ölpastellkreiden

Schwere Blauschichten, Erde, aufgebrochene Flächen – alles hat Zeit bekommen. Nichts drängt sich vor. Durch die Mitte zieht dieser helle Strom. Nicht laut, eher wie ein Atemzug, der einmal quer durch alles geht. Er hält das Werk zusammen. Darunter wird es dichter, darüber weiter. Die warmen Kupferspuren geben dem Ganzen etwas Mystisches. Unten fast wie Ablagerungen, Spuren von etwas, das geblieben ist. Und dann steigen sie langsam nach oben, feiner, leichter. Etwas das sich gesetzt hat. Etwas, das getragen wurde. Jetzt einfach da ist.