Ein Sack voll Rost

Nr. 69, 2026, 80×80 cm, Mixed Media

Geschichten verschwinden nie ganz. Unter Schichten aus Rost, Bitumen und grobem Sackgewebe tauchen Fragmente einer alten Bibliothek auf – wie Erinnerungen, die der Zeit standgehalten haben

Mich fasziniert der Gedanke, dass Wissen, Erlebtes und Gefühle Spuren hinterlassen, selbst wenn vieles längst verborgen scheint. Der eingesetzte Bitumen-Dachlack bringt dabei eine dunkle, fast versiegelte Tiefe ins Werk – wie konservierte Zeit. 

Die Arbeit bewegt sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit und lebt von Gegensätzen: fragil und kraftvoll, verborgen und sichtbar.  
Noch zu haben.